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Manchen Menschen fehlt heute neben der Zeit insbesondere ein Ort für ihre Trauer.
Viele Verstorbene werden inzwischen anonym bestattet. Oder die Grabstätte ist weit entfernt, es ist nicht möglich sie zu besuchen. Andere Menschen haben ihre Angehörigen bei Katastrophen verloren und es gab keine Bestattung.
Oder sie konnten aus beruflichen Gründen oder durch große Entfernungen nicht an der Trauerfeier teilnehmen oder gingen nicht dorthin, weil sie sich als nicht genügend nahestehend betrachteten.
Es bleibt das Bedürfnis, sich noch einmal zu verabschieden. Sie sind auf Ihrem Weg durch die Trauer und brauchen Trost und Unterstützung. Oder es besteht der Wunsch, sich in besonderer Weise zu erinnern.
Andachten mit Wort und Musik - und einem Gedenkbuch für die Verstorbenen
Viermal im Jahr wird die Martinskirche in der Stadtmitte Kassels zum besonderen Ort für trauernde Menschen. Die Andacht gestalten Geistliche und Laien, die danach auch für Gespräche zur Verfügung stehen. Sie sind unabhängig von Bekenntnis und Weltanschauung.
Im Rahmen jeder Andacht gibt es die Möglichkeit, den Namen des oder der Verstorbenen in das in der Kirche aufbewahrte „Buch des Lebens“ einzutragen, und für sie oder ihn eine Kerze zu entzünden.
Die Termine 2010
Sonntag, 7. Februar, 2. Mai, 1. August, 7. November, jeweils um 18 Uhr in der Martinskirche, Martinsplatz, Tram: Königsplatz / Am Stern - kostenfreie Parkplätze auf dem Martinsplatz.
Kontakt:
Dirk Stoll, Pfarrer (ev.), Tel. 0561 / 895913; Ulla Pfeiffer (Hospizverein Kassel e.V.), Regionalhaus Adolph Kolping, Tel. 0561 / 7004-162 oder -165, E-Mail: info@hospizverein-kassel.de
Veranstalterin ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Kassel. |