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Die Kirche gehört zu den ältesten Kulturträgern: Sie regt die Menschen an, über den Tellerrand der alltäglichen Sorgen und Bedürfnisse das Leben in seiner Tiefendimension in den Blick zu nehmen, in den Höhepunkten wie in den Abgründen nach dem zu suchen, was Sinn und Orientierung gibt.
Sie tut das bereits mit ihren Gottesdiensträumen, deren Architektur und künstlerischer Ausgestaltung, darin durch die Verkündigung und in der gottesdienstlichen Feier mit ihrer ganz eigenen Symbolsprache.
Die Weltkunstausstellung documenta bietet alle fünf Jahre den Anlass, Werke der Gegenwartskunst im kirchlichen Zusammenhang zu präsentieren und darüber in den Dialog zu treten.
Dies geschah 2002 und 2007 in der Kirche St.Elisabeth in unmittelbarer Nachbarschaft zu den documenta – Ausstellungsorten und ist auch für 2012 vorgesehen.
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