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Aktuell: Gedenken an den Völkermord in Ruanda
 

Das Cineplex Kassel im Capitol (Wilhelmstraße 2a; zwischen Ständeplatz und Oberer Königsstraße) zeigt am Donnerstag, 22. April, und am Montag, 26. April 2010, jeweils um 20 Uhr, den britisch-deutschen Spielfilm „Shooting Dogs“.

 

Der Spielfilm aus dem Jahre 2005 erzählt zwar eine fiktive Geschichte, basiert aber auf historischen Tatsachen: Die Untätigkeit der UN Blauhelmsoldaten wird in aller Ausführlichkeit dargestellt und gipfelt im Abzug der Soldaten, bei dem ca. 2500 Bürger Ruandas, die sich in der Don-Bosco-Schule in Sicherheit wähnten, den Hutu-Milizen überlassen und bald darauf (fast) alle umgebracht wurden.

 

Der Titel „Shooting Dogs“ stammt aus der Szene, als sich streunende Hunde an den Leichen der Ermordeten außerhalb der Schule zu schaffen machen. Als diese zum Hygieneproblem werden, beschließt der belgische Capitaine Charles Delon die Erschießung dieser umherstreunenden Hunde. "Warum schießen Sie auf die Hunde, haben die Hunde Sie angegriffen?" fragt Christopher zynisch den Kommandanten Charles Delon; dieser hatte zuvor erklärt, dass das Mandat der Vereinten Nationen, dem seine Mission unterliege, ein Vorgehen gegen die Milizen außerhalb der Schule nur zuließe, wenn die Soldaten angegriffen würden.

 

Dazu gibt Pfarrer Wolfgang Reinhardt eine Einführung und bietet zusammen mit seiner Frau, einer Überlebenden des Völkermordes, im Anschluss an den Film eine Gesprächsrunde an.

Willst Du Frieden, arbeite für Gerechtigkeit
 

Willst Du Frieden, arbeite für Gerechtigkeit.
(Papst Johannes Paul II.)

Im Zentrum des christlichen Glaubens steht das Reich Gottes. Dazu gehören ganz konkrete wirtschaftliche, politische und soziale Konsequenzen. Denn das Reich Gottes entsteht mitten unter uns. Es realisiert die Vision vom gewaltfreien Zusammenleben aller Menschen im Einklang mit der ganzen Schöpfung.

Jesus hat das Reich Gottes gelehrt und gelebt: Die Gruppe um ihn nahm die Armen, Entrechteten, Unterdrückten und Verachteten von Grund auf ernst. Sie selber kamen zu Wort, erhielten ihre Würde zurück und waren dadurch in der Lage, sich für das Leben einzusetzen.

Der  christliche Auftrag fordert uns zu einem Engagement für die Armen heraus. Auch aus unseren Gemeinden entstanden Solidarprojekte in verschiedenen Projekten und Ländern, um die Solidarität mit Menschen in Not zum Ausdruck zu bringen.

> vor Ort

„Verteilen statt Wegwerfen“ - Kasseler Tafel e.V.

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> Balkanländer

Osteuropahilfe im Pfarrhaus St. Joseph

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> Indien

Freundeskreis indischer Kinderdörfer St. Boniface Anbaham e.V.

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> Nigeria

Förderverein UDAMA e.V.

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> Palästina

Freundeskreis CARITAS BABY HOSPITAL Bethlehem in der Gemeinde St. Familia

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> Ruanda

Kleine Schwester Irmgard de Jesus, Kigali, Ruanda

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> Rumänien

Freundeskreis der Strassenkinder e.V.

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> Uganda

Schulpatenschaften für Kinder in Uganda im Bistum Fort Portal

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> Uganda

TOGETHER E.V. - Hilfe für Uganda

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I
 


Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass,
sondern Gleichgültigkeit.

Elie Wiesel