Aber in einem Ritus geschieht nie nur etwas mit den Menschen, an denen der Ritus vollzogen wird, sondern immer auch für die, die am Ritus teilnehmen. Am kleinen Kind selbst wird die Wirkung des Ritus beschränkt bleiben, da es kaum bewußt mitbekommt, was da an ihm geschieht. Wir feiern die Taufe auch für uns, um das Kind mit neuen Augen zu sehen und neue Verhaltensweisen und Beziehungsmuster durch die vorgegebenen Rituale einzuüben. Das Kind ist nicht nur das Kind seiner Eltern. Es ist Kind Gottes. Es hat eine göttliche Würde . Es ist frei. Es gehört nicht den Eltern, sondern Gott. Es wird seinen eigenen Weg gehen. Es hat einen Engel zu seiner Seite, der es begleiten wird, der es auch durch die Gefährdungen und durch die Verletzungen des Lebens und die Verletzungen gut gemeinter Erziehung sicher hindurchführt. (...)
Die Taufe zeigt uns, daß Gott über das Kind seine schützende Hand hält, daß die heilende Kraft stärker ist als die verwundeten Mechanismen unserer neurotischen Psyche, daß jedes Kind seinen Engel hat, der über es wacht.
Anselm Grün
Lassen wir unser Kind taufen?
Hermann Josef Zoche, Butzon und Berker Verlag
Wir möchten, dass unser Kind getauft wird.
Claudia Hofrichter
Erwachsene fragen nach der Taufe.
Deutscher Katecheten Verein
Sakramente
Die Taufe - Feier des Lebens
Anselm Grün, Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach
ISBN 3-87868-146-1
Wer kann Taufpate werden?
Müssen beide Eltern eines Täuflings katholisch sein?
Sollte man unmündige Säuglinge überhaupt taufen? Ist es nicht besser zu warten, bis mein Kind selber entscheiden kann?
Welche Formalitäten müssen vor einer Taufe erledigt werden?
Was ist ein Taufspruch?
Was ist eine Nottaufe?
Auf nachfolgender Internetseite Fragen zur Taufe versuchen wir Ihnen diese Fragen zu beantworten.